Blacklist-Check
Landen deine Mails plötzlich im Spam, oder warnen Browser vor deiner Seite? Dann steht deine Domain oder dein Server womöglich auf einer Sperrliste. Der Check fragt fünf davon ab und sagt dir, was dann zu tun ist.
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Welche Domain soll geprüft werden?
Häufige Fragen
Was ist eine Blacklist überhaupt?
Eine öffentlich abfragbare Liste von Domains und Server-Adressen, die durch Spam, Phishing oder Schadsoftware aufgefallen sind. Mailserver, Browser und Sicherheitsprogramme fragen diese Listen ab, bevor sie eine Nachricht durchlassen oder eine Seite öffnen. Steht deine Domain drin, landen deine Mails im Spam und Besucher sehen Warnungen.
Welche Listen werden geprüft?
Fünf verbreitete: Spamhaus DBL und SURBL für die Domain, Spamhaus ZEN, SpamCop und SORBS für die Server-IP. Es gibt Dutzende weitere. Ein sauberes Ergebnis hier ist ein gutes Zeichen, aber keine Garantie, dass nirgends ein Eintrag existiert.
Warum steht bei einer Liste «nicht prüfbar»?
Sperrlisten weisen Abfragen ab, die über grosse öffentliche DNS-Server kommen oder ein Kontingent überschreiten. Sie antworten dann mit einem Fehlercode, der einem Treffer täuschend ähnlich sieht. Dieses Werkzeug erkennt solche Codes und weist sie als fehlend aus, statt sie als Freispruch oder als Sperre zu verkaufen.
Meine IP ist gelistet, meine Domain aber nicht. Was heisst das?
Bei geteiltem Hosting teilst du dir die IP-Adresse mit anderen Kunden. Verschickt einer davon Spam, trifft die Sperre alle auf diesem Server. Dann hilft nur der Hoster. Läuft die Domain auf einem eigenen Server, kommt der Spam mit hoher Wahrscheinlichkeit von deinem eigenen System.
Wie komme ich wieder von einer Liste herunter?
Jede Liste hat ein eigenes Formular zur Streichung. Der Antrag hilft aber nur, wenn die Ursache vorher beseitigt ist: ein gekapertes Postfach, eine gehackte Seite, die im Hintergrund Mails verschickt, oder ein falsch konfigurierter Mailserver. Wer nur die Streichung beantragt, steht nach kurzer Zeit wieder drin.