Zum Inhalt springen
Bis zu 24 Prüfungen 5 Seiten statt einer Ohne Anmeldung

Website prüfen

Adresse eingeben, Bericht bekommen. Der Check testet Ihre Webseite auf Sicherheit, Auffindbarkeit, Barrierefreiheit, Rechtliches und Tempo. Dazu holt er vier weitere Seiten aus Ihrer Sitemap, denn doppelte Titel sieht man erst im Vergleich. Zu jedem Befund steht, was gemessen wurde und was zu tun ist.

Prüfung starten

Welche Seite soll geprüft werden?

Ohne https:// geht auch. Geprüft wird die aufgerufene Seite, dazu vier weitere aus der Sitemap.

Was eine Website-Prüfung abdecken muss

Ein Bericht voller roter Punkte nützt wenig, wenn daneben nicht steht, was der Punkt bedeutet. Deshalb hier die sieben Bereiche, die geprüft werden, und zu jedem die Frage, die er beantwortet. Wer das einmal liest, kann den eigenen Bericht danach selbst einordnen.

1

Sicherheit

Ist die Verbindung geschützt, und verrät der Server zu viel?

Gemessen wird:
HTTPS mit gültigem Zertifikat und die Sicherheits-Header der Antwort.
Warum das zählt:
Ohne HTTPS schreibt jeder Browser «Nicht sicher» neben Ihre Adresse, und zwar genau dort, wo sonst Vertrauen entsteht. Die Header entscheiden, ob sich Ihre Seite in einen fremden Rahmen stecken lässt oder ob eingeschleuster Code ausgeführt wird.
Was zu tun ist:
Ein Zertifikat kostet bei fast jedem Hoster nichts mehr. Die Header sind drei Zeilen in der Serverkonfiguration.
2

Grundlagen

Versteht eine Suchmaschine, worum es auf der Seite geht?

Gemessen wird:
Seitentitel, Meta-Beschreibung, eine Hauptüberschrift, Sprachangabe, mobile Darstellung und die Canonical-Angabe.
Warum das zählt:
Der Titel ist die Zeile, auf die im Suchergebnis geklickt wird. Fehlt er oder steht dort der Name des Themes, entscheidet Google selbst, was es anzeigt. Die Canonical-Angabe verhindert, dass dieselbe Seite unter mehreren Adressen gegen sich selbst antritt.
Was zu tun ist:
Titel unter 60 Zeichen, Beschreibung unter 160, genau eine H1 je Seite. Das ist in jedem Redaktionssystem ein Feld.
3

Auffindbarkeit

Findet eine Maschine den Weg durch die Website?

Gemessen wird:
Sitemap, strukturierte Daten nach schema.org und das Vorschaubild beim Teilen.
Warum das zählt:
Strukturierte Daten sind der Unterschied zwischen «irgendein Text über eine Firma» und «Firma, Adresse, Öffnungszeiten, Telefonnummer». Sprachmodelle lesen genau das zuerst. Das Vorschaubild entscheidet, wie Ihr Link in WhatsApp und LinkedIn aussieht.
Was zu tun ist:
Sitemap beim Hoster oder per Plugin erzeugen und in der Search Console eintragen. Für den Betrieb reicht LocalBusiness als Auszeichnung.
4

Barrierefreiheit

Kommt auch jemand durch, der die Seite nicht sieht?

Gemessen wird:
Ob Bilder einen Alternativtext tragen, auf der Startseite und in der Stichprobe.
Warum das zählt:
Ein Screenreader liest den Alternativtext vor. Fehlt er, sagt das Gerät «Grafik» und sonst nichts. Dieselbe Angabe ist zugleich das Einzige, was eine Suchmaschine von einem Bild versteht.
Was zu tun ist:
Beschreiben Sie, was zu sehen ist, nicht wie die Datei heisst. Rein schmückende Bilder bekommen einen leeren Alternativtext, das ist richtig so.
5

Rechtliches

Ist das Pflichtprogramm für eine Schweizer Website da?

Gemessen wird:
Ob von der Startseite aus ein Impressum und eine Datenschutzerklärung verlinkt sind.
Warum das zählt:
Seit der Revision des Datenschutzgesetzes am 1. September 2023 braucht praktisch jede Website mit Formular oder Statistik eine Datenschutzerklärung. Der Link muss von jeder Seite aus erreichbar sein, nicht nur vom Kontaktformular.
Was zu tun ist:
Beides in den Fuss der Seite, mit klarem Namen. «Impressum» und «Datenschutz» werden gefunden, «Rechtliches» weniger.
6

Tempo

Wie lange wartet ein Besucher, bevor überhaupt etwas kommt?

Gemessen wird:
Antwortzeit des Servers, Grösse des ausgelieferten HTML und die Zahl der Weiterleitungen davor.
Warum das zählt:
Gemessen wird hier bewusst nur die Serverseite, nicht das fertige Bild im Browser. Eine Kette aus drei Weiterleitungen kostet auf dem Mobilnetz leicht eine Sekunde, bevor die erste Zeile eintrifft, und dafür kann kein Bildformat der Welt etwas.
Was zu tun ist:
Weiterleitungen zusammenlegen: von http auf https und von www auf ohne www in einem Schritt, nicht in dreien.
7

Unterseiten

Sieht es auf Seite zwölf noch genauso ordentlich aus?

Gemessen wird:
Titel, Beschreibungen, Hauptüberschriften und Bildbeschriftungen auf bis zu vier weiteren Adressen aus der Sitemap.
Warum das zählt:
Das ist der Teil, den die meisten Gratiswerkzeuge weglassen, und der häufigste Fund überhaupt: vierzig Unterseiten tragen denselben Titel, weil das Theme ihn nicht überschreibt. Auf einer einzelnen Seite ist das unsichtbar, im Vergleich mehrerer Seiten fällt es sofort auf.
Was zu tun ist:
Je Seite ein eigener Titel und eine eigene Beschreibung. Wo das zu viel Arbeit ist, hat die Website zu viele Seiten.

Ihre Website in zehn Minuten selbst prüfen

Dafür braucht es kein Werkzeug, nur einen Browser und Ihr Telefon. Diese sechs Handgriffe decken die Fehler ab, die am häufigsten vorkommen, und sie funktionieren bei jeder Website, egal womit sie gebaut wurde.

  1. 1

    Schloss in der Adresszeile

    Rufen Sie Ihre Seite einmal mit http:// statt https:// auf. Landen Sie automatisch auf der geschützten Fassung? Wenn nicht, ist die halbe Website ungeschützt erreichbar.

  2. 2

    Der Titel im Browser-Tab

    Öffnen Sie drei verschiedene Unterseiten in drei Tabs. Steht in allen dreien dasselbe, haben Sie den häufigsten Fehler gefunden, und zwar in zwanzig Sekunden.

  3. 3

    Der eigene Name bei Google

    Suchen Sie site:ihredomain.ch. Google zeigt dann alles, was es von Ihnen kennt. Fehlen Seiten, werden sie nicht gefunden. Stehen fremde Seiten da, ist etwas faul.

  4. 4

    Die Seite auf dem Telefon

    Nicht am Computer schmal ziehen, sondern wirklich am Telefon öffnen. Über die Hälfte Ihrer Besucher kommt so, und Schaltflächen, die sich nicht treffen lassen, sieht man nur dort.

  5. 5

    Der Link in einem Chat

    Schicken Sie sich Ihre Adresse selbst per WhatsApp. Kommt eine Vorschau mit Bild und Text, oder eine nackte Adresse? Das ist derselbe Link, den Ihre Kundschaft weitergibt.

  6. 6

    Impressum und Datenschutz

    Von der Startseite aus, ohne zu suchen, in höchstens zwei Klicks erreichbar. Sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht.

Fällt dabei etwas auf, lohnt der Check oben: er misst dieselben Dinge nachprüfbar und nimmt noch siebzehn weitere Punkte dazu, die sich von Hand nicht sehen lassen.

Was dieser Check nicht kann

Ein Gratiswerkzeug, das behauptet, alles zu prüfen, prüft nichts davon richtig. Vier Dinge bleiben hier bewusst aussen vor:

  • Die gefühlte Geschwindigkeit. Gemessen wird, wie schnell der Server antwortet, nicht wie schnell die Seite im Browser fertig gezeichnet ist. Dafür ist Lighthouse das richtige Werkzeug, und es läuft in jedem Chrome mit.
  • Ihre Platzierung bei Google. Wo Sie stehen, hängt von Wettbewerb, Verweisen und Nachfrage ab. Das steht in der Search Console und in keinem Werkzeug, das eine einzelne Adresse anschaut.
  • Ob Text und Aufbau überzeugen. Ob eine Seite verständlich ist und zum Anruf führt, lässt sich nicht messen. Solche Urteile bekommen Sie hier bewusst nicht. Wie eine Seite gebaut ist, die beides schafft, zeigt die Seite Webseite erstellen.
  • Ob die Website befallen ist. Der Check sucht nicht nach Schadcode. Der WordPress-Check und der Blacklist-Check decken je einen Teil davon ab, ein begründeter Verdacht gehört aber angeschaut und nicht abgefragt. Was dann zu tun ist, steht auf der Seite Webseite gehackt.

Wenn aus dem Bericht Arbeit wird

Eine Einschätzung zu Ihrem Bericht kostet nichts. Wird daraus Arbeit, wird sie nach Aufwand verrechnet, zu CHF 160 in der Stunde ohne laufenden Vertrag. Die meisten Funde aus diesem Check sind kleine Arbeiten und zusammen selten mehr als zwei bis drei Stunden. Was geschätzt wird, steht vorher fest.

Häufige Fragen

Wie kann ich meine Website kostenlos testen?

Adresse oben eintragen und auf Prüfen drücken. Es braucht keine Anmeldung, keine Mailadresse und keine Installation. Der Bericht erscheint nach wenigen Sekunden auf derselben Seite und nennt zu jedem Punkt, was gemessen wurde und warum es zählt. Geprüft wird die aufgerufene Seite und dazu eine Stichprobe von bis zu vier weiteren Adressen aus Ihrer Sitemap.

Wie erkenne ich, ob meine Website gehackt wurde?

Dieser Check ist dafür nicht gebaut, er misst Technik und nicht Befall. Drei Dinge können Sie aber selbst nachsehen. Suchen Sie site:ihredomain.ch bei Google: stehen dort Seiten, die Sie nie angelegt haben, etwa in fremder Sprache oder mit Produktnamen, ist das ein deutliches Zeichen. Prüfen Sie zweitens mit dem Blacklist-Check, ob Ihre Domain auf einer Sperrliste steht. Und schauen Sie drittens in Ihrer Search Console unter Sicherheitsprobleme nach. Bei WordPress lohnt zusätzlich der WordPress-Check.

Wie oft sollte ich meine Website prüfen?

Nach jeder grösseren Änderung, nach einem Wechsel des Hosters oder des Themes, und sonst zweimal im Jahr. Die häufigsten Schäden entstehen nicht über Nacht, sondern bei einer Umstellung: ein neues Theme überschreibt die Titel, ein Umzug lässt die Weiterleitungen stehen, ein Zertifikat erneuert sich nicht mehr von selbst. Wer das laufend beobachtet haben will, braucht eine Überwachung und kein Gratiswerkzeug.

Was genau prüft der Website-Check?

Siebzehn messbare Merkmale auf der aufgerufenen Seite: HTTPS und Sicherheits-Header, Seitentitel, Meta-Beschreibung, Überschriften-Struktur, Sprachangabe, mobile Darstellung, Canonical, Alternativtexte bei Bildern, schema.org-Auszeichnung, Vorschaubild beim Teilen, Links zu Impressum und Datenschutz sowie Antwortzeit und Seitengrösse. Dazu kommen sechs Sammelpunkte über eine Stichprobe aus der Sitemap und die Frage, ob überhaupt eine Sitemap existiert.

Prüft der Check alle Seiten oder nur eine?

Weder noch, es ist eine Stichprobe. Zuerst wird die eingegebene Adresse vollständig geprüft. Danach sucht der Check die Sitemap, greift bis zu vier weitere Adressen heraus und schaut dort nach Titel, Beschreibung, Hauptüberschrift und Bildbeschriftungen. Die Auswahl ist über die ganze Sitemap verteilt, nicht einfach die ersten vier Einträge. Ein vollständiger Durchlauf über hundert Seiten würde Minuten dauern, das gehört nicht in ein Gratiswerkzeug.

Warum ist die Stichprobe wichtig?

HTTPS, Sicherheits-Header und der Link zum Impressum gelten für die ganze Website. Titel, Beschreibung und Überschriften sind dagegen auf jeder Seite anders. Der häufigste Fehler überhaupt ist, dass vierzig Unterseiten denselben Titel tragen, weil das Theme ihn nicht überschreibt. Auf einer einzelnen Seite sieht man das nie, im Vergleich mehrerer Seiten sofort.

Bewertet der Check auch Inhalt oder Design?

Nein. Geprüft wird ausschliesslich, was sich objektiv feststellen lässt. Ob ein Text gut geschrieben oder ein Design gelungen ist, lässt sich nicht messen, solche Urteile bekommen Sie hier bewusst nicht.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Die geprüfte Adresse wird nicht gespeichert. Für die Begrenzung auf zwölf Prüfungen pro Stunde wird die IP-Adresse mit Zeitstempel maximal eine Stunde vorgehalten und danach automatisch gelöscht.

Warum wird meine Adresse abgelehnt?

Geprüft werden nur öffentlich erreichbare Seiten über http oder https auf den Standard-Ports. Adressen im lokalen Netz, andere Ports und Adressen mit Zugangsdaten werden aus Sicherheitsgründen abgewiesen.

Ersetzt der Check eine professionelle Analyse?

Nein. Der Check prüft technische Grundlagen auf einer Handvoll Seiten. Rankings, Wettbewerb, Inhalt und Nutzerführung bleiben aussen vor.

Der Check meldet ein Problem, das ich nicht verstehe. Was jetzt?

Zu jedem Punkt steht im Bericht, was gemessen wurde und warum es zählt. Reicht das nicht, schicken Sie mir die geprüfte Adresse und die Zeile, die Sie stutzig macht. Eine kurze Einschätzung dazu kostet nichts. Erst wenn daraus Arbeit wird, wird sie verrechnet, und dann wissen Sie vorher, wie viel.

Was kostet es, die gefundenen Punkte beheben zu lassen?

Nach Aufwand, zu CHF 160 in der Stunde ohne laufenden Vertrag. Die meisten Funde aus diesem Check sind kleine Arbeiten: fehlende Titel, ein Zertifikat, Sicherheits-Header, eine Weiterleitungskette. Das sind selten mehr als zwei bis drei Stunden zusammen. Was vorher geschätzt wird, steht vorher fest.

Funktioniert der Check auch bei WordPress, Wix oder Jimdo?

Ja, geprüft wird das, was der Server ausliefert, unabhängig davon, womit die Seite gebaut wurde. Bei Baukästen sind manche Punkte allerdings nicht in Ihrer Hand: Sicherheits-Header und Antwortzeiten bestimmt dort der Anbieter. Titel, Beschreibungen, Alternativtexte und die Rechtsseiten können Sie überall selbst setzen, und genau dort liegen die meisten Funde.